Unsere bunte Vogelwelt
  In stiller Trauer 2
 
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Steckbrief


         

Name: Little Joe
Spitzname: Seppel
Tierart: Dschungarischer Zwerghamster
Wissenschaftlicher Name: Phodopus sungorus 

Geburtsdatum: Anfang August 2007
Verstorben: 30. August 2009
Geschlecht: männlich

Bei Frauchen seit: Anfang Oktober 2007
Gewicht: 42 Gramm
Farbe: Pearl
Lieblingshäppchen: Mehlwürmer, Haferecken, Kräuter
Lieblingsbeschäftigung: Sportler des Monats werden in meinem Rennrad, eigene Gänge buddeln
Was ich nicht mag: Dieses komische Ding, welches Zahlen anzeigt, wenn ich draufsitze und wonach entschieden wird, welches Leckerchen und ob ich überhaupt eines bekomme (ich glaube das Dingen schimpft sich Waage)


So, und dann hier noch ein paar Bilderchen von mir...
Jaja, ich war schon ein niedlicher kleiner Fratz :hibbel:






Little Joe lebte seit Anfang Oktober 2007 bei uns. Er war von Anfang an der neugierigste von seinen Geschwistern und kam sofort auf die Hand. Er war sehr sportlich und drehte viele Runden in seinem Laufrad. Mit solch einem aufgeweckten Kerlchen hatte man immer was zu lachen und er wartete auch schon jeden Abend auf uns, dass wir von der Arbeit nach Hause kommen. Dann wurde erst einmal eine Runde "gekuschelt" (ein Lebewesen ist KEIN Kuscheltier), also er flitzte mit im Bett rum und ließ sich ein bisschen hinterm Öhrchen kraulen und danach gabs Freilauf, immer wieder erkunden, was es so Neues gibt :-)
 



Zu seiner Ernährung zählen sein Hauptfutter, dann gibt es zusätzlich 2 mal die Woche einen Mehlwurm (er liebt sie abgöttisch) und täglich andere Beigaben wie Petersilie, Möhrenkraut, Gurke, Möhre, Golliwoog, Apfel (auch getrocknet), Banane, Erdbeere und dann die getrockneten Kräuter. Außerdem frisst er gerne ein wenig Knäckebrot und hin und wieder eine halbe Erdnuss und ein zwei Sonnenblumenkernchen.





Unser Kleiner bewohnt eine selbstgebaute Unterkunft mit den Maßen 120x80x50 und scheint sich dort auch wohl zu fühlen. Seine Nachtstätte ist ein kleines Häuschen, ansonsten hat er noch Holzröhren, eine halbe Kokosnuss, Kletteräste, Hängebrücken, einen Grasschuh und Toilettenpapierrollen in seinem Zuhause. Es wird auch alles von ihm genutzt, mal mehr, mal weniger. Natürlich hat er auch noch Etagen drinne, 4 Stück insgesamt in verschiedenen Größen aus verschiedenem Material. Alle sind mit Hängebrücken verbunden, sodass er sehr viel Laufmöglichkeiten hat.



Leider hat uns Little Joe am 30. August 2009 für immer verlassen. Er hatte schon länger Probleme mit seinem Gewicht und die letzten Wochen hatte er leichten Durchfall, den wir trotz Medikamente nicht mehr in den Griff bekamen. Hinzu kam, dass ihm seine oberen Zähnchen abgebrochen waren und er somit nicht mehr richtig fressen konnte.

Bis zum letzten Abend war er noch immer ganz gut unterwegs, holte sich seine Streicheleinheiten und seine Leckerchen. Er schliuef dann ganz friedlich neben seinem Häuschen für immer ein und schaut nun aus dem Hamsterhimmel zu uns herab.

Little Joe, wir werden dich nie vergessen und kämpfen noch immer mit der harten Trauer um deinen Verlust. Du wirst mir so sehr fehlen, wie du abends durch dein Heim gerast bist, um schneller zur Hand zu kommen... Du warst ein soo freundlicher kleiner Hamster, ich werde dich immer im Herzen behalten.

  

Weitere Bilder von Little Joe findet ihr hier









Steckbrief

   
       

Name: Horst
Tierart: Ägyptischer Langohrigel
Wissenschaftlicher Name:
Hemiechinus auritus aegyticus
Geburtsdatum: 03. Dezember 2006
Gestorben: 24. Januar 2008
Geschlecht: männlich



Horst ist Anfang September bei uns eingezogen. Wir haben uns vorher ausführlich über die Haltung und Ernährung von Langohrigeln informiert und haben beschlossen, solch einen kleinen Teppichflitzer bei uns einziehen zu lassen.



Er wohnte in einer selbstgebauten Unterkunft, die auf seine speziellen Bedürfnisse eingerichtet wurde, sprich mit Sandbad (er badete sehr gerne im Sand, rollte sich dabei zusammen, ließ sich dann auf die Seite fallen und robbte mit seinem Körper durch den Sand!), Wärmeecke, Buddelecke, einem großen Häuschen und natürlich vielen anderen Kletter- und Versteckmöglichkeiten.



Anfangs war es nicht so einfach, seine Vorlieben für das Futter herauszufinden, mal fraß er das Eine, dann ließ er es wieder liegen und bevorzugte etwas anderes...
Später bekam er hauptsächlich Katzentrockenfutter und fertiges Igelfutter und wir ergänzten den Ernährungsplan täglich mit anderen Beigaben, damit auch sein Bedarf an tierischem Eiweiß gedeckt, aber nicht überschritten wurde. Auf seinem zusätzlichen Speiseplan standen (gelegentlich) Mehlwürmer, Wachsmaden, Zophobas, kleine Heuschrecken, Babymäuse, Katzennassfutter (mit hohem Fleischanteil, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Zucker!), Zebrafinkeneier, Malt-Paste für Katzen, Katzenvitaminflocken und auch mal ein wenig von einem gekochten Ei.






Er hat sich prächtig entwickelt, war unheimlich zutraulich (also man konnte ihm über die Borsten streichen, ohne dass er sie aufstellte) und nahm seine Leckerchen gerne aus der Hand.
Zu seinem Lieblingspielzeug zählten einmal sein Futterball, mit dem er Fußball spielte, damit seine Leckerchen herauspurzelten und seine Katzenangel mit der "piepsenden" Maus. Diese jagte er ausgiebig und wenn er sie dann gefangen hatte, rückte er sie auch nicht mehr raus, dann wurde sie in eines seiner Verstecke gezerrt. Bilder davon findet ihr in unserer Bilder-Galerie.



Auf jeden Fall war unser kleiner Stachelritter eine große freudige Bereicherung für uns, mann konnte viel über ihn lachen und sich sehr viel mit ihm beschäftigen!
Wir haben unseren Horst sehr lieb gewonnen und werden ihn nie vergessen.

Infos zur allgemeinen Haltung und Ernährung von den Ägyptern folgt so schnell wie möglich.

Hier könnt ihr alles über Horst seinen ersten ( und leider letzten) Gang zum Onkel Doktor nachlesen

Und hier gibts noch ein paar Bilderchen von Horst





Steckbrief



Name: Lemmy
Spitzname: Steppi
Tierart: Grauer Steppenlemming
Wissenschaftlicher Name: Lagurus lagurus
Geburtsdatum: Mitte Februar 2007
Geschlecht: weiblich
Nachkommen: 2 weibliche und 1 männlichen  Steppenlemming


Lemmy zog Anfang April 2007 mit "Krümel" bei uns ein. Eigentlich sollten es 2 Brüder sein, aber nach ca. 2 Monaten stellte sich heraus, dass wir 1 Paar hatten, denn Lemmy wurde immer rundlicher und plötzlich war es soweit: 2 kleine Murmeln erblickten das Licht der Welt. Allerdings waren es erst 6, aber Lemmy war wahrscheinlich aufgrund ihrer jungen "Wochen" ein wenig überfordert mit dem Nachwuchs, 4 von dem Wurf schafften es leider nicht.
Nun ja, die beiden kleinen haben gekämpft und wurden rasch größer.


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Nach 5 Wochen schauten wir nach den Geschlechtern und hatten "Glück", ein Kleines war männlich und ein Kleines war weiblich, denn wir wollten keinen weiteren Nachwuchs und konnten somit die kleinen Wühler nach Geschlechtern trennen, ohne dass einer alleine blieb. Das haben wir dann auch gemacht, aber es kommt ja immer anders als man denkt...
Man muss noch erwähnen, dass unser Krümel etwas mit der Wirbelsäule hatte, er war sehr klein und hatte einen krummen Buckel, mit dem er aber toll leben konnte (zumindest machte er den Eindruck!). Er hatte es nicht leicht mit seinem Sohnemann, wurde immer wieder unterdrückt.







Die Frauen-WG hingegen lebte sehr harmonisch zusammen. Dann kam 4 Wochen nach der Trennung noch ein Nachzögling, Krümel hatte doch noch einmal getroffen

Als der Kleine alt genug war, haben wir mit viel Zeit versucht, die Männer zu vergesellschaften, mit 2 Käfigen und Tauschen der Tiere in den Käfigen, um den fremden Geruch aufzunehmen und zum Schluss führten wir die Männer in einem großen Karton zusammen, so war es ein neutrales Gebiet. Das Ganze hielt nicht einmal eine Minute, bis plötzlich beide Söhne auf unseren Krümel gingen und ihn böse gebissen haben. Wir haben das Knäul sofort getrennt und Krümel wieder in seine alte Umgebung gesetzt, er war sehr mitgenommen, mehr der Schock als Verletzungen. Vielleicht sind wir nicht ganz richtig vorgegangen bei der Zusammenführung...
Naja, wir konnten schlecht 3 Becken mit Lemmingen behalten und haben uns im Bekanntenkreis nach neuen Haltern umgeschaut und diese auch gefunden (Die Trennung war hart, schließlich haben wir die kleinen Kerle ja lieb gewonnen).






Wir gaben die 2 Brüder zusammen ab, die sich prima verstanden und die beiden Frauen auch und behielten den kleinen Krümel. Dieser fühlte sich alleine sehr wohl (wir hatten zumindest den Eindruck), denn als er noch mit seinem Sohn zusammen lebte, kam er selten aus dem Haus raus und unternahm auch nicht viel. Seit er nun alleine saß, lief er jeden Abend im Laufrad und war immer unterwegs.






Das ging dann bis Ende August so, bis Krümel ganz schnell abbaute und nach 2 Tagen dann morgens in seinem Becken lag und auf dem Weg in den Himmel war. Es war ein sehr trauriger Tag, denn ich hatte mein Herz an den kleinen Lemming-Mann verloren.


Als die Trauer ein wenig abgeklungen war, baten mir meine Bekannten an, doch die beiden Weibchen wieder zu mir zu nehmen. Das klingt jetzt vielleicht blöd, als würden wir die Tiere immer hin und her schieben, aber so ist es nicht. Sie hatten sie ja erst ein paar Wochen und als ich meine "Frauen" mal besuchte, kamen sie auch gleich auf die Hand, kannten mich also noch.
Gesagt, getan, sie zogen wieder bei uns ein und damit haben wir sicherlich den größten Fehler in der Lemminghaltung begonnen...

Es dauerte keine 5 Minuten, nachdem beide im neuen "frischen" Becken eingezogen sind, da haben sie sich ganz bösartig gefetzt, was auch schnell wieder vorbei war, denn die Tochter hat es leider nicht überlebt. Ich war am Boden zerstört, haben sich die beiden doch immer gut verstanden.
Ich wusste zwar, dass Lemminge sehr empfindlich sind, wenn es um Veränderungen geht und es, je älter sie werden auch schlimmer wird, aber daran, dass sie sich plötzlich tot beißen, hätte ich bei Leibe nicht gedacht.






Nun hatten wir Lemmy alleine und sie fühlte sich gar nicht wohl! Ich sah sie kaum noch, sie kam nur raus zum Fressen.
Nach 5 Wochen wurde es dann langsam besser und nun scheint es ihr wieder richtig gut zu gehen. Wir besorgten ein großes Aquarium mit den Maßen 100x40x50 cm und bauten ein kleines Lemmingparadies. Sie ist sehr zahm geworden, ist immer sofort wach, wenn ich das Zimmer betrete und wir freuen uns über jeden Tag mit der kleinen Wühler-Dame. Ich weiß, dass diese Haltung nicht artgerecht ist, aber noch eine Vergesellschaftung stehen wir nicht durch. Ich kümmere mich um sie, so gut es geht, schließlich soll sie ja nicht so leiden, wie sie es die ersten Wochen nach dem Tod der Tochter getan hat.






Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ich das alles aufschreibe. Eigentlich ist es ganz einfach, zum Einen möchte ich natürlich unsere kleine Murmel vorstellen und zum Anderen soll dieser Bericht auch ein wenig dazu beitragen, dass solche Fehler, wie wir sie leider gemacht haben, in Zukunft vermieden werden, denn auch wenn mir das alles sehr weh getan hat, unsere Lemminge haben am Stärksten darunter gelitten und das darf nicht sein!!



02. Mai 2008: Heute habe ich leider etwas nicht allzu erfreuliches zu berichten... Unsere Lemmy ist blind. Wir haben es mehrere Tage beobachtet und nach mehreren "Eigentests" und Gesprächen mit 2 fachkundigen Tierärzten wurde unser Verdacht leider bestätigt.
Sie benimmt sich wie immer, reagiert aber auf bestimmte Dinge ganz anders als sonst. Sie erschreckt unheimlich, wenn ich ihr ein Leckerchen hinhalte und dabei ihre Barthaare berühre, sie schnuppert alles plötzlich haargenau ab und heute hat sie sich richtig erschrocken, als ihr das Salatblatt, welches sie grade fraß, am Kopf traf (sie war etwas hektisch beim Fressen), sie ist gleich ein paar Centimeter wegehopst und hat verwirrt "geschaut"... :-(
Nun können wir nur schauen, dass wir es unserer Kleinen so schön und einfach wie möglich machen, große Veränderungen müssen unterbleiben, damit sie sich weiterhin durch ihre Nase gut durchs Becken findet und nicht ständig auf was verwirrendes Neues stößt...
Wir hatten ja vor, sie wieder zu vergesellschaften, aber durch diese neue Situation sind wir wieder weit davon abgerückt, trauen uns da einfach nicht ran...
Nun ist unsere Lemmy einsam und blind, das hat die Kleine nicht verdient :-(

Am 17.12.2008 ist unsere Kleine für immer von uns gegangen.
Es ist sehr traurig, aber sie war ja auch wirklich alt mit ihren 2 Jahren und hat soviel durch gemacht, da hat sie es sich verdient, nun friedlich in ihrem Heim eingeschlafen sein zu können... Natürlich haben wir sie ordentlich beerdigt und werden unsere kleine Wühlmaus niemals vergessen :engel:

Schlaf gut, meine Kleine und Danke für alles :herz:

Lemmys Zuhause




Das Gehege ist 100 cm lang, 40 cm tief und 50 cm hoch.

Weitere Bilder von Lemmy findet ihr hier


 
  Copyright Nadine Schriver 2007-2011  
 
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